image image image

Zukunftsmarkt Gesundheits-Apps

29. Mai 2013, Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.

Der App Markt für Health- und Fitnessanwendungen boomt! Der „Global Mobile Health Market Report 2013-2017“ von research2guidance prognostiziert bis 2017 einen Markt von 26 Milliarden USD. Ralf-Gorden Jahns, Research Director bei research2guidance sagt dazu:

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass die lang erwartete mobile Revolution im Gesundheitswesen beginnt. Sowohl Anbieter im Gesundheitswesen als auch Verbraucher nutzen Smartphones zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung.“

Der Hightech-Verband Bitkom verlautbart passend dazu, dass bereits 70% der verkauften Mobiltelephone Smartphones sind und sieht künftig eine herausragende Bedeutung für die medizinische Versorgung.

Smartphones bieten die Möglichkeit, Unmengen von Daten zu übertragen und speichern. Spezielle Adapter ermöglichen dabei die Messung von Blutzucker, Fettleibigkeit, Herzkrankheiten oder Asthma. Zudem können Apps im mHealth Bereich zur Überwachung und Weiterbildung verwendet werden. Gerade im medizinischen Bereich verspricht Augmented Reality (AR) neue Chancen. Mit AR wird die tatsächliche Welt um eine virtuelle Welt erweitert und bietet bereits jetzt Unterstützung bei chirurgischen Eingriffen und Hautkrebserkennung.

Hoher Nutzen im Privatbereich
Mit der Integration in verschiedene Anwendungsbereiche, sprechen Gesundheits-Apps nicht nur medizinisches Fachpersonal an. Alle Smartphone-Besitzer, die einen eigenen Beitrag zur eigenen Gesundheit leisten wollen, können von Apps profitieren. Die Nachfrage für Apps im Fitness- und Gesundheitsbereich steigt. Auch ohne Adapter bietet sich das Smartphone an, als Gesundheitscoach zu agieren. Anwendungen im privaten Fitness- und Gesundheitsbereich setzen vor allem auf mangelnde Selbstdisziplin. Mit GPS-Messung, Aufzeichnung, sozialem Druck und Erinnerungsfunktionen zielen die mobilen Anwendungen auf eine langfristige Verhaltensänderung der Nutzer ab. Apps gibt es für die verschiedensten Lebensbereiche, am häufigsten für Ernährung, Bewegung und Entspannung.

Dass dieser Trend zu Gesundheits-Apps mehr als nur ein Hype ist, zeigen jüngste wissenschaftliche Studien. Belegt wir darin, dass übergewichtige Testpersonen tatsächlich mehr Sport betrieben und abgenommen haben, als jene ohne „mobilen Coach“. Gebremst wird der Hype nur noch durch mangelnde Qualität und fehlende Standardisierung.

Europäisches Verzeichnis von Gesundheits-Apps
Eine Projektgruppe der europäischen Kommission hat insgesamt 200 Gesundheits-Apps aufgelistet und im Hinblick auf den Nutzen für die Anwendergruppe beleuchtet. Für jede App gibt es eine Seite mit Bewertung, Zuordnung der Patientengruppe, Kosten und Entwickler-Informationen. Es werden vorwiegend Apps zur Unterstützung von chronischen Krankheiten analysiert und weniger solche zur Gesundheitsförderung. Dennoch eine schöne Übersicht und für Entwickler spannend, sich Ideen zu holen.

Hier geht’s zum European Directory of Health Apps 2012-13 >>>


Kategorie Mobile Health

Tags    

  • Hier werden Beiträge rund um Gesundheit und neue Medien gepostet.

Kommentare für diesen Artikel sind deaktiviert.